Jagd und Naturschutz

Jäger nutzen Teile der Natur und bekennen sich dazu.

Sinnvoller, gesellschaftspolitisch tragfähiger Naturschutz gründet auf einer nachhaltigen, vernünftigen Nutzung natürlicher Ressourcen, zu denen auch wildlebende Tiere gehören.

Die Vereinbarkeit von "Schutz und Nutzung" wird im Bundesnaturschutzgesetz deutlich herausgestellt. Auch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und die Weltnaturschutzorganisation (IUCN) sind der Ansicht, dass die verantwortungsvolle Nutzung wildlebender Tier- und Pflanzenarten als erneuerbare natürliche Ressource dem Naturschutz dient (s. IUCN-Resolution, Amman 2000).

Der Mensch in Mitteleuropa lebt leider nicht in einer Natur-, sondern in einer Kulturlandschaft, die vom menschlichen Handeln geprägt ist und ständig Veränderungsprozessen unterliegt. Diese menschlichen Einflüsse sind es auch, die z.B. die Balance zwischen Beute und Beutegreifer oder Schalenwild und Waldverjüngung permanent beeinflussen und ein jagdliches Eingreifen notwendig machen. Aufgabe der Jäger ist es, gemeinsam mit anderen Naturliebhabern den Naturschutz und die Naturnutzung in der Kulturlandschaft transparent und verständlich zu machen.

Jäger in Deutschland treten für einen rücksichtsvollen Umgang mit freilebenden Tieren und wildwachsenden Pflanzen ein. Dabei bekennen sie, dass sie Freude und Erfüllung an verantwortungsvoller Jagd erleben und dass dies eine wesentliche Motivation ist, weiterhin Zeit und Geld in den Naturschutz zu investieren. Denn wer die Natur und die Jagd liebt, der setzt sich auch für deren Schutz und Erhalt ein.

[Quelle: http://www.jagd-online.de/naturschutz]